Sparen unter der Matratze – Absicherung von Bargeld über die Hausratversicherung

Montag den 27.05.2013

Viele Banken zahlen nicht mal mehr ein Prozent an Zinsen für ihre Spareinlagen. Bei Sparbüchern ist es in den meisten Fällen am schlimmsten, die Zinsen sind inzwischen so niedrig geworden, dass es sich für viele Sparer nicht mehr lohnt, das Geld zur Bank zu bringen. Oder sie wollen es nicht mehr, weil Zypern und die Zwangsabgabe, welche die Sparer dort leisten mussten, ihnen verständlicherweise Angst gemacht hat – und stattdessen wird dann „unter der Matratze“ und im eigenen Haushalt gespart und das Geld irgendwo versteckt. Doch wie sieht es eigentlich mit der Absicherung von Bargeld über die Hausratversicherung aus?

Denn dies ist ein wichtiger Punkt gerade für die, welche ihr Geld nun lieber zu Hause aufbewahren, anstatt es zur Bank zu bringen. Dort mag es zwar je nach Bank nur niedrige Zinsen geben und die Verunsicherung ist derzeit groß, aber wer viel Bargeld hat, sollte dies nicht zuhause aufbewahren. Selbst wenn das Geld gut versteckt und an verschiedenen Orten im Haushalt aufbewahrt wird, so ist es doch nur insgesamt versichert bis zu einer Summe von 750 Euro bis 1.500 Euro, dies kommt auf die versicherten Leistungen der Hausratversicherung an. Darüber hinaus ist Bargeld nur dann abgesichert, wenn es in einem Tresor gelagert wird, der am besten irgendwo fest verankert ist.

Das bedeutet: Bargeld zuhause zu horten, kann dann noch schlimmer nach hinten losgehen, als es zur Bank zu bringen, wo es zumindest bis zu einer Einlagensumme von 100.000 Euro gesetzlich abgesichert ist. Ob diese Sicherungssumme irgendwann wieder geringer werden wird, nachdem sie vor einigen Jahren erst erhöht wurde, kann derzeit nicht gesagt werden. Dennoch ist es ein deutlich höherer Sicherungsbetrag als Bargeld über die Hausratversicherung abgesichert ist. Zudem gibt es je nach Bank auch in diesem Jahr noch annehmbare Zinsen, auch wenn die Masse der Banken längst niedrigere Zinsen anbietet. Doch immer noch gibt es einige Geldinstitute, bei denen es sich zum Beispiel lohnt, ein Tagesgeldkonto zu führen, da die Zinsen dafür über der Inflationsrate liegen und es damit zu einer positiven Realverzinsung kommt. Einen Überblick über 90 verschiedene Tagesgeldkonten finden Sie zum Beispiel auf Tagesgeld.de.


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