Hausratversicherung günstig wählen durch neues Rating

Auf dem Versicherungsmarkt ist nahezu „nichts unmöglich“, denn der Wettkampf um die tollsten Klauseln tobt weiterhin. Leider geht dabei der Wettkampf nicht nur vorwärts, sondern vielfach auch rückwärts. Auch die Vergleiche werden immer komplizierter. Vielfach sind davon Klauseln betroffen, welche für den Versicherungsnehmer äußerst wichtig sind. Die beste Orientierung für den Versicherungsnehmer sollte dabei immer der jeweils größte denkbare Schaden sein. Beispiel: So ist bei einem Erdbeben ein finanzieller Ruin möglich, ein Diebstahl von Gepäck aus einem Fahrzeug heraus wird ein Versicherter auch ohne Versicherungsschutz verkraften können. Interessenten einer Hausratversicherung sind daher angehalten, die Spreu vom Weizen zu trennen. Versierte Versicherungsberater analysieren in diesem Zusammenhang die Vertragsbedingungen der Versicherer und lassen auf den ersten Blick die leistungsstärksten Tarife erkennen. Mit diesen kann sich ein Vermittler dann gezielt im Detail mit seinem Kunden befassen.

Allgemeine Versicherungsbedingungen studieren

Als Grundlage jeglicher Versicherungsleistungen dienen dabei die Allgemeinen Versicherungsbedingungen. Diese werden wiederum durch zusätzliche Klauseln auf den neuesten Stand gebracht, beispielsweise die Mitversicherung von Diebstahl und Gartenmöbeln und Wäsche auf der Leine. Neben der Übernahme der allgemeinen Schäden (Feuer, Blitzschlag, Explosion, Leitungswasser, Einbruchdiebstahl, Raub, Vandalismus sowie Sturm ab Windstärke acht und Hagel) werden zusätzlich auch die hierbei anfallenden Nebenkosten erstattet. Unter diese Nebenkosten fallen unter anderem alle Rettungs- und Schadensminderungskosten, die Kosten für Abbruch und Entsorgung sowie Aufwendungen für Gebäudereparaturen nach Einbruchdiebstahl, Raub oder Vandalismus. Innerhalb von Mietwohnungen werden nach Rohrbrüchen alle Bodenbeläge, Innenanstriche und Tapeten ersetzt. Hinzu kommen alle Aufwendungen für eine vorübergehende Hotelunterbringung, sofern die Wohnung nach einem Schadenfall unbewohnbar ist.

Zwar kann heute der Versicherungsschutz der Allgemeinen Bedingungen durch entsprechende Klauseln aufgearbeitet werden, weshalb moderne Versicherungen mittlerweile Leistungsmerkmale aufzeigen, die kein Versicherungsnehmer wirklich benötigt. Beispiel: So wird ein Diebstahl von geringfügigen persönlichen Gegenständen aus dem Nachttisch im Krankenhaus kaum ein Versicherungsnehmer vor essentielle Probleme stellen. Deshalb spielen derartige Klauseln für das jeweilige Rating lediglich eine untergeordnete Rolle. Um aus der Vielzahl von Anbietern von Hausratversicherungen den preiswertesten Versicherer mit den gleichzeitig besten Bedingungen zu finden, gelingt dies am besten über einen Versicherungsvergleich im Internet. Grundsätzlich lohnt sich ein solcher Vergleich, denn warum soll ein Versicherter für ein und dieselbe zu erwartende Leistung am Ende das Doppelte bezahlen? Nicht selten finden sich bundesweit Prämienunterschiede von bis zu 100 Prozent.

Wer einen Versicherungsvergleich durchführt, sollte weiter darauf achten, dass seine Angaben immer identisch sind und dass keinesfalls eine Unterversicherung vorliegen sollte. Denn wird ein Schaden nur anteilig reguliert, kann der Versicherte schnell vor dem Nichts stehen. Seriöse Versicherer bieten dem Versicherungsnehmer Leistungsvergleiche an, bei denen die Gesellschaften pro bewohnten Quadratmeter eine festgesetzte Versicherungssumme zahlen. Auf diese Weise wird dem Versicherungsnehmer eine so genannte Neuwert-Versicherung bis zur vereinbarten Versicherungssumme garantiert.

Tarife für Hausratversicherungen vergleichen

Bei der Suche nach dem günstigsten Tarif für eine Hausratversicherung hilft Ihnen unser Vergleich. Die Versicherungsvermittlung erfolgt dabei über die Finanzen.de AG


Alle Vergleiche auf Hausratversicherungen.com werden von der finanzen.de Maklerservice GmbH, Schlesische Str. 29-30, 10997 Berlin zur Verfügung gestellt.

Was den meisten Versicherungsnehmern noch völlig unbekannt ist: Eine Hausratversicherung dient auch dem Schutze der Gesundheit. Natürlich werden sich jetzt einige Personen fragen, was eine Hausrat mit Gesundheit zu tun hat? Dabei gibt es sehr viele Menschen, die in ihrem Haushalt verschiedene Geräte benötigen, die ausschließlich ihrer Gesunderhaltung dienen. Hierzu zählen zum Beilspiel ein spezielles Bett bei Wirbelsäulenschäden, ein Sauerstoffgerät bei Atemproblemen sowie eine Heimdialyse bei Nierenschäden. Auch Personen, die ein „C-Leg“ (hochwertige Prothese) besitzen, sollten über eine entsprechende Hausratversicherung verfügen. Der Grund: Vielfach wird eine solche Prothese über Nacht abgenommen oder nicht täglich getragen. Kommt es dann zu einem Brand oder zu Elementarschäden, würden diese Hilfsmittel stark geschädigt. Gerade für Menschen, die diese wertvollen Hilfsmittel im Dienste ihrer Gesundheit schützen wollen, sind auf eine günstige Hausrat angewiesen.

Mit einem entsprechenden Vergleich erhalten Interessenten einen genauen Überblick über die verschiedenen Anbieter sowie über die Höhe der Beiträge. Wer seinen monatlichen Beitrag günstig halten möchte, hat die Möglichkeit, eine Selbstbeteiligung zu vereinbaren. Auch können über die jeweiligen Internetseiten der Versicherungsgesellschaften ausführliche Informationen abgerufen werden. Auf diese Weise lässt sich dann auch Gesundheit zusammen mit dem gesamten Haushalt versichern.

Der richtige Versicherungs-Check

Gerade in Finanzkrisen wird bei den Menschen gespart – allerdings trifft das nicht gerade auf die Versicherungsbeiträge zu. Dabei ist es ganz einfach, neben guten Leistungen auch noch niedrigere Beiträge zu erhalten. Stattdessen aber geben die Bürger in Deutschland von Jahr zu Jahr immer mehr Geld für private Versicherungen aus. Dabei zahlen nach dem Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) die Versicherer pro Jahr rund 20 Milliarden Euro zu viel für ihren Versicherungsschutz. Zu dieser Einschätzung kommt auch das Forschungs- und Beratungsunternehmen Evers & Young in einer Studio, die extra für das Verbraucherministerium angefertigt wurde. Dabei könnte jeder Haushalt versicherungsmäßig rund 400 Euro pro Jahr sparen. Dies ist allerdings nur dann möglich, wenn sich Versicherte auf die existentiellen Risiken konzentrieren, für die insbesondere eine geringe Eintrittswahrscheinlichkeit gilt.

Im Gegenzug gilt es dann aber, sich auf einen leistungsstarken Versicherer zu konzentrieren. Tatsächlich verhält es sich bei den Verbrauchern aber gerade umgekehrt. Denn hier werden gerade die Kleinrisiken mit höherer Eintritts-Wahrscheinlichkeit abgesichert. Viele Verbraucher gehen davon aus, das dieser Risiken greifbarer erscheinen. Geht es dagegen nach der Anbieterauswahl, dann wird in diesem Punkt nur äußerst selten optimiert. Das Ergebnis liegt dann entsprechend auf der Hand: Nicht der der gesamte Versicherungsschutz kommt den Versicherten teuer zu stehen, er verfügt letztlich auch noch über die falschen Tarife. Dabei haben Versicherte fast immer die Möglichkeit, dieselbe Versicherungsleistung für weit weniger Beitrag zu erhalten. So bezahlen Versicherte bei einer 85 Quadratmeter großen Wohnung und einer Versicherungssumme von 56.000 Euro in Köln beim günstigsten Anbieter einen Jahresbeitrag in Höhe von 93 Euro, beim teuersten satte 377 Euro. Das ergibt einen Preisunterschied pro Jahr in Höhe von umgerechnet 284 Euro.

Überflüssige Versicherungspolicen aussortieren

Verbraucher sollten nach sich einer gründlichen Prüfung all ihrer Policen rigoros von teuren Versicherungen trennen. Wer über überflüssige Versicherungen verfügt, und hierzu gehören allemal die Insassenunfall-Versicherung, der Autoschutzbrief, die Reisegepäckversicherung, die Ausbildungsversicherung sowie die Kapitallebensversicherung, sollte diese sofort kündigen. Gerade die Insassenversicherungen wurden über 44 Millionen Mal abgeschlossen, dabei handelt es sich um einen Schutz, den die meisten erst gar nicht brauchen. Der Grund liegt einfach darin, weil jeder Mitfahrende über die Kfz-Haftpflichtversicherung versichert ist. Für den Fahrer selbst eignet sich hingegen vorteilhafter ein Berufsunfähigkeits- oder Unfallversicherungsschutz. Was Autoschutzbriefe anbelangt, dann stimmt hier meist das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht. Auch Reiseversicherungen greifen nur für den Fall, wenn Versicherte derart strenge Auflagen erfüllen, die man erst gar nicht erfüllen kann. Dem Versicherungsnehmer ist es nämlich nicht einmal erlaubt, einmal kurzfristig wegzuschauen, um den Tatbestand der Fahrlässigkeit zu erfüllen.

Auch darf nicht vergessen werden, dass das gesamte Reisegepäck innerhalb der Hoteleinrichtungen durch die Hausratversicherung abgedeckt ist. Die Sparform der Ausbildungsversicherung eignet sich weder für die Ausbildung der Kinder noch für die Enkel, da diese Versicherungsform Geldanlage und Versicherung in sich vermischt und dadurch nicht nur teuer, sondern auch völlig unflexibel ist. Besser geeignet für Kinder und Enkel ist daher ein Banksparplan, auf dem entsprechend Kapital angespart werden kann. Wer unsicher ist, ob er eine angebotene Versicherung auch wirklich braucht, sollte sich den größtmöglichen Schaden vorstellen, den eine solche Absicherung abdeckt. Kann man diesen Schaden letztlich aus eigener Tasche bezahlen, dann kann eine solche Absicherung durchaus auch einmal sinnvoll sein.

Gerade Einzelschäden können sehr kostenintensiv ausfallen, dies gilt übrigens auch für Schäden, die durch einen Einbruch passieren. Daher sollten Versicherer insbesondere bei der Hausratversicherung auf einen leistungsstarken Versicherer setzen. Gerade in den wesentlichen Leistungen unterscheiden sich die meisten Angebote der Gesellschaften. Wer sicher gehen will, achtet dabei insbesondere auf das Hausrat-Rating, denn trotz den angebotenen Mindeststandards hat der Kunde keine Gewähr dafür, dass diese auch bedingungsseitig eingehalten werden. Zusätzlich kommen zu diesen Mindeststandards auch noch entsprechende nachteilige Abweichungen, und das trotz der vorgegebenen Garantiezusage. Andererseits haben Versicherte immer die Möglichkeit, für den Fall einer ungerechtfertigten Ablehnung die Mindeststandards, wie sie der GDV festlegt, einzufordern.

Mindeststandards im Vertrag berücksichtigen

Wer einen Mindeststandard in seinem Hausrat erreichen will, sollte seine Police an nachfolgende KO-Kriterien festlegen. Hierzu gehört zum einen die besingungsseitige Garantie, dass der Versicherer grundsätzlich nicht zum Nachteil des Versicherungsnehmers von der aktuell gültigen VHB 2010 mit Stand vom 1.1.2011 inklusive aller dazugehörigen Klauseln abweicht. Zu dieser Garantie gehört neben der kostenlosen Mitversicherung von Implosionsschäden auch eine Absicherung für den Hausrat, der sich in der Nähe des Versicherungsortes befindet. Kommt es zu Verbesserungen innerhalb der Vertragsbedingungen durch den Versicherer, sollten diese automatisch auch an die laufenden Verträge angepasst werden. Ein weiteres Kriterium ist ein gegebener Unterversicherungsverzicht durch den Versicherer sowie die automatische Mitversicherung von Überspannungsschäden durch Blitzschlag bis zu einer Mindesthöhe von 15.000 Euro.

Zu den Mindeststandards gehört auch der Versicherungsschutz durch Verpuffung und Überschallknall – und zwar versicherbar bis zur Höhe der Versicherungssumme. Auch der Einschluss für Sengschäden bis zu einer Summe von 2.500 Euro und der Verzicht auf die Einrede der grob fahrlässigen Herbeiführung eines Versicherungsfalles (und zwar bis zu mindestens 95 Prozent der Schadenshöhe ohne Quotelung) sollte als Selbstverständlichkeit in der Hausrat erachtet werden. Auch sollten die Tarife bezüglich Wertsachen in Tresoren einen Schutz bis mindestens 35 Prozent der Versicherungssumme aufweisen. Handelt es sich hingegen um Wertsachen, die außerhalb von Tresoren aufbewahrt werden, sollte die Leistungspflicht durch die Versicherer bei Bargeld mindestens 1.000 Euro betragen, bei Urkunden, Sparbüchern oder sonstigen Wertpapieren bei einer Höhe von 2.500 Euro. Für Schmuck sollte bis zu einer Schadenshöhe von 20.000 Euro geleistet werden.

Innerhalb der Grundversicherung sollte auch eine Kostenübernahme für einen vom Versicherungsnehmer beauftragten Sachverständigen möglich sein. Gleiches gilt für die Mitversicherung von bestimmungswidrigem Austritt von Wasser aus einem Aquarium bzw. aus Wasserbetten. Kostenlos mitversichert werden sollte auch der Versicherungsschutz für Diebstahl von Hausratsgegenständen aus dem Kfz sowie für den einfachen Diebstahl aus Kinderwägen, und zwar bis zu mindestens einem Prozent der Schadenshöhe. In den Leistungsschutz einer guten Rechtsschutz gehört auch die Übernahme von Rückreisekosten aus dem Urlaub – und zwar ohne Benennung der Schadenshöhe. Hotelkosten sollten durch den Versicherer für 100 Tage und 100 Euro pro Tag übernommen werden Lagerkosten sollten für einen Zeitraum von mindestens 200 Tagen mitversichert sein. Gleiches gilt für die Mitversicherung von Vandalismusschäden, die als Folge eines Einbruchs oder eines Diebstahls auftreten. Versicherer, die zudem noch Wert auf Kundenbindung legen, versichern zusätzlich auch noch den Fahrraddiebstahl bis zu mindestens 1 Prozent der Versicherungssumme sowie Schäden, die durch Rauch oder Ruß entstehen bis zur Versicherungssumme, ohne dass diese Schäden Folge einer versicherten Gefahr sein müssen. Zudem gewähren diese Versicherer auch ausdrücklichen Versicherungsschutz auch auf ausschließlich beruflich genutzte häusliche Arbeitszimmer, ohne dass es dazu einer besonderen Vereinbarung zwischen den Parteien bedarf.


Banner 160x600